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VDA 6, Teil 1 (Verband der deutschen Automobilindustrie)

Referenz:300054

Obwohl sehr anwenderfreundlich und mit einer hohen Aussagekraft zur Güte des Managementsystems verbunden („messendes Verfahren“), wird die VDA 6.1 Zertifizierung kaum gefordert.

VDA 6.1 eignet sich aber nach wie vor hervorragend für die 2. und 3. Ebene der Zulieferanten und ermöglicht, da es ein „messendes Verfahren“ darstellt, im Gegensatz zur IATF 16949:2016 eine sehr gute Aussage über die Performance des Unternehmens. Ein Zertifikat nach VDA 6.1 kann gegebenenfalls mit einem ISO 9001 Zertifikat kombiniert werden.

  • Aussage über die Leistungsfähigkeit des Unternehmens sowie der Teilbereiche
  • Strategische Businessplanung und deren Umsetzung auf Basis konkreter Geschäftspläne
  • Optimierter Verbesserungsprozess
  • Abgesichertes Projektmanagement, Sicherstellung des Produktanlaufes und absolute Prozessbeherrschung in der Serienproduktion (Prozessfähigkeit)
  • Verringerung der Streuung und Verschwendung in der Lieferkette
  • Optimierung der Wertschöpfungskette
  1. Automobilindustrie und deren Zulieferer
  2. Die gesamte Lieferkette der Automobilindustrie, d.h. sowohl direkte als auch indirekte Lieferanten von Produkten, die im Fahrzeug eingebaut werden

Richtlinien der VDA 6, Teil 1

Die Schrift VDA 6.1 stellt einen technischen Standard dar, es handelt sich um keine Norm. Sie wurde von einer Arbeitsgruppe der deutschen Automobilindustrie erstellt.

Sie orientiert sich nicht an der Struktur der ISO 9001:2015, es ist jedoch eine entsprechende Vergleichstabelle zu den einzelenen Normkapiteln der ISO 9001 im Band angeführt. Die VDA 6.1 ist in zwei Schwerpunktbereiche aufgeteilt:

  1. Der U-Teil für Unternehmensführung inkl. des Z1-Teils für Unternehmensstrategie
  2. Der P-Teil für Produkte und Prozesse

Weiter erfolgt im Audit eine Messung der Leistungsfähigkeit der einzelnen Elemente. Dieses messende Verfahren unterscheidet sich wesentlich von der IATF 16949, da hier die möglichen Verbesserungspotentiale objektiv dargelegt werden (graphische Auswertung). Die Forderungen nach VDA 6.1 sind in Form eines Fragenkataloges mit präziser Definition bzw. Interpretation dargelegt und werden nachfolgend mit Hilfe eines eigenen Bewertungsschlüssels ausgewertet.

Die wichtigsten Änderungen in der 5. Auflage:

  1. Eine Anpassung der Inhalte an die wesentlichen Anforderungen der ISO 9001:2015 wurde durchgeführt
  2. Eine Anpassung der Fragen an die Inhalte der ISO 9001:2015 wurde vorgenommen
  3. Wichtige Definitionen der ISO 9001:2015 wurden in den Anforderungen aufgenommen (z.B. Chancen und Risiken, interessierte Parteien, dokumentierte Informationen)
  4. Das Thema „Risikomanagement“ wurde stärker hervorgehoben
  5. Anforderungen für die Qualifikation und die Aufrechterhaltung der Qualifizierung für 1st und 2nd-party Auditoren wurden mitaufgenommen (waren vorher im VDA Band 6 beschrieben)
  6. Jede Frage wurde einheitlich gegliedert: Fragestellung, Definitionen/Begriffe, Erläuterungen und Forderungen/Ergänzungen
  7. Eine Überarbeitung des Elements 5 „Finanzielle Überlegungen zu Qualitätsmanagementsystemen“ hinsichtlich des VDA Bandes „Qualitätsbezogene Kosten“ wurde vorgenommen„
  8. Das Element 20 „Dienstleistungserbringung“ wurde neu beschrieben
  9. Die Bewertungssystematik wurde in den Band VDA 6 „Zertifizierungsvorgaben“ überführt

Quality Austria - Trainings, Zertifizierungs und Begutachtungs GmbH ist beim VDA-QMC für die VDA 6.1 mit 12/1996, für VDA 6.2 mit 03/1999 und für VDA 6.4 mit 03/1999 zugelassen.

 

Quality Austria - Trainings, Zertifizierungs und Begutachtungs GmbH ist die als jeweils erste vom VDA zugelassene Zertifizierungsstelle Österreichs.

Diverse VDA Bände und die Vorgaben der Hersteller, ISO 9001, IATF 16949

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Für telefonische Auskünfte steht Ihnen unser Customer Service Center gerne zur Verfügung unter der Tel.: (+43 732) 34 23 22.

 

 
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Prokurist Branchenmanagement Automotive

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