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VDA 6, Teil 2 (Verband der deutschen Automobilindustrie)

Referenz:300055

EN ISO 9001/9002, 9004-1/2 und unter Mitwirkung der ÖQS diesen weltweit einzigartigen spezifischen Standard für Dienstleistungen im Umfeld der Automobilindustrie erarbeitet und als Teil des neuen deutschen Qualitätsstandards in der Automobilindustrie / Schriftenreihe 6, zu der die ÖQS wesentlich beigetragen hat, neu definiert.

Fast 20 Jahre nach der Einführung ist festzuhalten, dass die Bemühungen der deutschen Automobilindustrie damit einen weltweit einzigartigen Standard gesetzt haben. Damit wurde auch die Lücke zwischen Automobilhersteller und Endkunde geschlossen. Darüber hinaus ermöglicht die VDA 6.2 heute den Nachweis der Erfüllung der automotiven Anforderungen in Bereichen, in denen gegenwärtig keine Zertifizierung nach ISO/TS 16949 möglich ist. Davon direkt betroffen sind z. B. Handelshäuser, Speditionen, Beratungsunternehmen und Wartungsfirmen.

Die Schrift VDA 6.2 ist grundsätzlich ein deutscher Automobilstandard, zudem es weltweit keine Alternative gibt. Viele deutsche Automobilhersteller überprüfen auf dieser Basis z. B. die Qualitätsfähigkeit ihrer direkten Vertragspartner und Handelshäuser.

Auch hinsichtlich der Vorgaben zur Erfüllung der ISO/TS 16949:2009 Forderung, dass alle Lieferanten diese spezifischen Anforderungen erfüllen müssen, stellt VDA 6.2 eine echte Alternative in der Nachweisführung dar. Eine Zertifizierung nach VDA 6.2 stellt immer eine Ergänzung auf Grundlage der Zertifizierung nach ISO 9001:2008 dar. VDA 6.2 bietet mit dem neuen Bewertungsverfahren, dass u. a. mögliche Risiken berücksichtigt, eine hohe Aussagekraft zur Güte des Managementsystems (messendes Verfahren).

  1. Messung der Leistungsfähigkeit des Unternehmens sowie der Teilbereiche
  2. Strategische Businessplanung und deren Umsetzung auf Basis konkreter Geschäftspläne
  3. Optimierter Verbesserungsprozess
  4. Abgesichertes Projektmanagement
  5. Abgesicherte Dienstleistungsprozesse
  6. Nachhaltige Optimierung der Kunden-Lieferantenbeziehung
  7. Optimierung der Kundenzufriedenheit
  • Dienstleister im Umfeld der Automobilindustrie wie z. B. Spediteure, Händler, Engineering, Wartungsunternehmen, Berater

Richtlinien der VDA 6, Teil 2

Die Schrift VDA 6.2 stellt einen technischen Standard dar. Wie bei allen VDA Standards handelt es sich um keine Norm. Sie wurde ursprünglich unter Berücksichtigung der Anforderungen aus der ISO 9001:1994 und ISO 9004:1994 erstellt.

In der aktuellen Ausgabe orientiert sich VDA 6.2, wie die ISO/TS 169494, zur Gänze an der Struktur der ISO 9001:2008. Die Forderungen der ISO 9001:2008 sind inhaltlich voll übernommen. Die spezifischen Mehrforderungen sind in eigenen Kapiteln und Ergänzungen direkt nach der Struktur der ISO 9001 eingefügt.

Im Audit erfolgt eine Messung und Bewertung der Leistungsfähigkeit der einzelnen Prozesse. Dazu wird seitens dieses Modells von fünf Management- und acht Hauptprozessen gesprochen, die nach einem Bewertungsschlüssel, der auch das Risiko mit berücksichtigt, bewertet werden. Dieses messende Verfahren unterscheidet sich somit wesentlich von der ISO/TS 16949, da hier die möglichen Verbesserungspotentiale objektiv dargelegt werden.

Wesentliche Zusatzforderungen der VDA 6.2 gegenüber der ISO 9001:2008 sind z. B.

  1. Strategische kurzfristige sowie mittel- und langfristige Businessplanung
  2. Berücksichtigung möglicher Risiken
  3. Höhere Anforderungen an Marketing und Vertrieb
  4. Umgang mit beigestellten Produkten
  5. Ermittlung der Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitern (Motivation)

Quality Austria - Trainings, Zertifizierungs und Begutachtungs GmbH ist beim VDA-QMC für die VDA 6.1 mit 12/1996, für VDA 6.2 mit 03/1999 und für VDA 6.4 mit 03/1999 zugelassen.

 

Quality Austria - Trainings, Zertifizierungs und Begutachtungs GmbH ist die als jeweils erste vom VDA zugelassene Zertifizierungsstelle Österreichs.

Diverse VDA Bände und die Vorgaben der Hersteller, ISO 9001, IATF 16949

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