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10.11.2014

Studie Berufsbilder der Zukunft Umweltbeauftragter, Umweltmanager und Energiebeauftragter

Die Personenzertifizierung hat für qualityaustria Kunden eine hohe Bedeutung, ebenso die EOQ-Anerkennung. Die Umweltbeauftragten, Umweltmanager und Energiebeauftragten werden in der Ausbildung und Prüfung sehr gut auf die tägliche Praxis vorbereitet. Für viele steht die ISO 50001 auf der Agenda.


„22 Prozent der Inhaber eines gültigen Personenzertifikates Systembeauftragter Umwelt, Systemmanager Umwelt, Auditor Umwelt oder Energiebeaufragter haben an der online Befragung teilgenommen“, freut sich DI Axel Dick, MSc, der sich nun seit wenigen Wochen für die Leitung der Trainings Umwelt in der Quality Austria verantwortlich zeichnet.

94,6% gaben an, dass eine Personenzertifizierung von (großem) Vorteil sei. Davon entfallen 29,1% auf die Bewertung von großem Vorteil. Als Vorteile wurden genannt: weltweite Gültigkeit, internationale und europaweite Anerkennung, harmonisierte Ausbildungsinhalte. In der Lehrgangsreihe IMS werden Synergien gut genützt. Personenzertifikate werden auch von Kunden (zB bei Ausschreibungen) eingefordert oder werden proaktiv zB bei Audits vorgelegt oder im CV angeführt. Auch die EOQ-Anerkennung wird von 80% als wichtig oder sehr wichtig wahrgenommen.

Auf die Frage „Entsprechen die Kompetenzen, die durch die Personenzertifizierung verlangt werden, den Verantwortungen, die Sie im Unternehmen wahrnehmen müssen?“ antworten 80% positiv. 9% sagen „sehr hohe Übereinstimmung“ 71% bestätigen „hohe Übereinstimmung“. Nur 16% sehen eine niedrige Übereinstimmung, 4% keine. Dick: „Dies stellt eine sehr gute Ausgangsbasis dar und bestätigt den Anspruch der Praxisorientierung und der Kompetenzvermittlung auf einem hohen Niveau.“ Auch wenn einige Personen angaben, zusätzlich andere Aufgaben wahrzunehmen, und daher die Übereinstimmung mitunter geringer eingeschätzt werde, zeigt das Feedback auch, dass es noch Entwicklungsmöglichkeiten gibt. Hier müssen wir noch besser hinhören und hinschauen, um in der Kürze der Zeit im Training die unterschiedlichen Anforderungen aufgrund der Branchen und Unternehmensgrößen oder sich auch ändernder Themen noch besser berücksichtigen und praxisorientiert umsetzen zu können. 87% bestätigen am Ende der Befragung, dass die Ausbildungen die Anforderungen ihrer Arbeit abdecken. Die Zufriedenheit mit den aktuellen Anforderungen der Refreshings liegt bei 81%.

Auf die Frage „Was sind Ihre konkreten Aufgaben und Verantwortlichkeiten im Bereich Umwelt und/oder Energiemanagement im Unternehmen?“ wurden 14 Themen abgefragt. Die wichtigsten im täglichen Geschäft sind:

  1. Systemdokumentation
  2. Durchführung interner Audits
  3. Förderung des Umweltbewusstseins
  4. Schulung vom Mitarbeitern
  5. Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltleistung (Projektmanagement)
  6. Sicherstellung der Normkonformität
  7. Rechtsmanagement, Legal Compliance

Weiters ist die Koordination von internen und externen Zertifizierungsaudits eine wichtige Aufgabe. Während die interne Kommunikation über Schulung und Bewusstseinsbildung als Aufgaben eine sehr große Rolle spielen, gilt dies nicht für die externe Umweltkommunikation.

Umweltbeauftragte und Umweltmanager sind vor allem auch für folgende Managementsysteme verantwortlich:

  1. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
  2. Abfallmanagement
  3. Risikomanagement
  4. Energiemanagement

Zukünfitge Herausforderungen

Als wesentlichste Herausforderungen werden Investitionen in den Stand der Technik und die ISO 50001 Zertifizierung genannt, gefolgt von Integration von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Die Erstellung von Umwelt- oder Nachhaltigkeitsberichten dürfte in Zukunft wichtiger werden.

„Im Rahmen der Lehrgangsreihe IMS kann im Schwerpunkt Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gezielt vertieft werden. Hier können Teilnehmer vom modularen Aufbau profitieren. Ergänzend zur Umweltmanagementausbildung können Abfall- und Energiemanagement in themenspezifischen Lehrgängen vertieft werden.“, erklärt Axel Dick. Die Quality Austria deckt damit die Kernaufgaben der Zielgruppe mit aufeinander abgestimmten Ausbildungsangeboten bestens ab.

Dick: „Besten Dank für die vielen Anregungen und Ideen. Diese werden wir nun intern diskutieren und entsprechend in der Weiterentwicklungen der Lehrgangsreihe Integrierte Managementsysteme und insbesondere im Umweltmanagement berücksichtigen, um unsere Kunden auch auf die zukünftigen Herausforderungen vorbereiten zu können.“


DI Axel Dick, MSc
Prokurist Marketing
Leitung Trainings Umweltmanagement
Quality Austria
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Kontakte

Herr DI Axel Dick, MSc

Prokurist Business Development Umwelt und Energie

Herr Ing. Wolfgang Hackenauer, MSc

Netzwerkpartner, Produktexperte Umwelt und Energie

Herr DI Peter Sattler, MAS

Netzwerkpartner, Produktexperte FSC CoC, PEFC CoC