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Nachhaltige Verbesserungen in der Wertschöpfungskette

In diesem Seminar werden Methoden und konkrete Beispiele aus der Praxis verschiedener Branchen anschaulich vermittelt. Anhand des erworbenen Wissens können Potenziale im eigenen Unternehmen identifiziert und erste Verbesserungen erreicht werden.

 

Kunden werden immer kritischer und hinterfragen die Herkunft, Umweltfreundlichkeit bzw. Nachhaltigkeit von Produkten und/oder Dienstleistungen. Energie- und Materialeffizienz ist nicht nur ein Trend der durch Initiativen der EU, Gesetze und innovative Programme wie Ökodesignverordnungen, Circular Economy und Environmental Footprint verstärkt wird.

 

Aktuelle Normen und Anforderungsmodelle setzen sich nun stärker mit der Lebenswegbetrachtung und der Beschaffung unter Berücksichtigung ökologisch-sozialer Kriterien auseinander, z. B. ISO 14001, ISO 50001, Global Reporting Initiative oder CSR Standards eccos22®. United Nations Global Compact hat beispielsweise einen Leitfaden für die Nachhaltigkeit in der Lieferkette zur kontinuierlichen Verbesserung veröffentlicht.

 

Die Themen sind dabei vielschichtig und reichen von Conflict Minerals oder illegalem Holzeinschlag, der Verletzung von Menschenrechten bis hin zur Verbesserung des ökologischen Footprints von Produkten und Dienstleistungen durch die Reduktion von Umweltbelastungen. Einkäufer, Designer und Entwicklungsbeauftragte sind ebenso angesprochen wie CSR- und Umweltverantwortliche.

 

  • Vermittlung des Verständnisses zur Betrachtung des gesamten Lebensweges
  • Aufzeigen von Chancen und Optionen zur Kontrolle und vor allem Gestaltung des gesamten Lebensweges
  • Potenziale und konkrete Ansatzpunkte für Verbesserungen insbesondere der Supply Chain identifizieren und mittels Methoden und Werkzeugen systematisch vorantreiben

 

  • Unternehmen jeder Größe
  • ISO 14001, EMAS und ISO 50001 zertifizierte Betriebe, Unternehmen mit Nachhaltigkeitsbericht oder CSR Gütezeichen (ÖNR 192500)
  • Keine Brancheneinschränkung, Informationen sind sowohl für Produktionsbetriebe als auch für Dienstleistungsunternehmen relevant
  • Personen aus Einkauf, Design und Entwicklung
  • Systembeauftragte Umwelt, Systemmanager Umwelt, Facility Management, Abfallbeauftragte, Qualitätsmanager, Nachhaltigkeitsbeauftragte
  • Berater

 

  • 10 Prinzipien der nachhaltigen Gestaltung der Lieferkette
  • Anforderungen der ISO 14001 zur Lebenswegbetrachtung
  • Grundlage zur Analyse einer Supply Chain
  • Spezifikation von ökologischen und sozialen Kriterien
  • Praktische Methoden und Werkzeuge
  • Ermittlung der Bestbieter unter Berücksichtigung von Lebenszykluskosten
  • Motive für eine sozial-ökologische Lieferkette am Beispiel aktueller Studienergebnisse
  • Internationale Managementnormen, Richtlinien und Initiativen im Überblick
  • Welche Relevanz haben Menschenrechte?
  • Strukturierung der Seminarinhalte nach Einkauf, Entwicklung, Produktion, Verpackung, Marketing und Vertrieb, Recycling/Entsorgung
  • Lieferantenbewertung und Lieferantenaudit, z. B. Plattformen, Vorgehensweisen, Datenbanken
  • Konkrete Best Practice bei Green IT, Beleuchtung, Lebensmittel, u.a.
  • Einblick in die Ökobilanzierung (Life Cycle Assessments)

 

Keine

 

UMLW

Termine

Datum Ort Teilnahmegebühren
(exkl. 20% MwSt.)
07.10.2019 bis
08.10.2019
Quality Austria - Trainings, Zertifizierungs und Begutachtungs GmbH Zelinkagasse 10/3 1010 Wien
Preis € 1136.00
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