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EN ISO 22716 Kosmetik – Gute Herstellungspraxis (GMP) - Leitfaden zur guten Herstellungspraxis

Referenz:300065

Mit Juli 2013 fordert die neue Verordnung der EU 1223/2009, dass Hersteller von Kosmetikprodukten nach „Guten Herstellungspraktiken - GMP“ produzieren müssen. In Österreich ist dies bereits im BGBl. Nr. 92/2005 § 1 Abs. 1 Z 2 lit. c enthalten. 

Hersteller sind daher gut beraten, sich rechtzeitig auf diese Verordnung einzustellen und die Systeme anzupassen. Es bleibt daher die Frage, wie man nachweisenann, dass die Produktion die Anforderungen der GMP erfüllt. Hier bietet sich die Norm ISO 22716 an, die speziell dafür erstellt wurde. In dieser Norm werden die wesentlichen Bereiche von Personal, Ausrüstung, Herstellung bis Reklamationen in 15 Kapiteln erfasst und gezielt hinterfragt. Eine Zertifizierung nach dieser Norm gibt nicht nur den Nachweis, in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Forderungen zu produzieren, es bietet sich auch die Möglichkeit einer intensiven Analyse des Hygienestatus des Unternehmens. 

Diese Internationale Norm enthält Empfehlungen zu Herstellung, Überwachung, Lagerung und Versand von kosmetischen Mitteln. Dieser Leitfaden behandelt die qualitätsbezogenen Produktaspekte; nicht behandelt werden die Sicherheit des im Werk beschäftigten Personals und Fragen des Umweltschutzes. Dieser Leitfaden gilt weder für Tätigkeiten im Zusammenhang mit Forschung und Entwicklung, noch für den Absatz von Endprodukten.

ISO 22716 gibt Empfehlungen zur guten Herstellungspraxis für kosmetische Mittel. Er wurde zur Anwendung durch die Kosmetikindustrie erarbeitet und berücksichtigt die besonderen Bedürfnisse dieses Sektors.

ISO 22716 enthält organisatorische und praktische Ratschläge zum Umgang mit den personellen, technischen und verwaltungsbezogenen Faktoren, die einen Einfluss auf die Produktqualität haben. Dieser Leitfaden wurde so erstellt, dass er für den Produktfluss vom Eingang bis zum Versand angewandt werden kann. Um zu klären, auf welche Weise dieses Dokument zur Erfüllung der Zielsetzung beiträgt, enthält jeder Hauptabschnitt darüber hinaus eine Beschreibung des „Prinzips“.

Gute Herstellungspraxis bedeutet die praktische Entwicklung der Qualitätssicherung, beschrieben durch die entsprechenden Tätigkeiten im Werk auf der Grundlage einer angemessenen wissenschaftlichen Beurteilung und Risikobewertung. Ziel dieses GMP-Leitfadens (Good Manufacturing Practices/Gute Herstellungspraxis) ist es, die Schritte zu definieren, die erforderlich sind, um ein Produkt herzustellen, das bestimmte festgelegte Merkmale aufweist.

Ein wesentlicher Bestandteil der guten Herstellungspraxis ist die Dokumentation.

ISO 9001, ISO 22000, BRC Packaging, BRC – Global Markets Programme, IFS PACsecure, EN 15593, FEFCO GMP

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Prokurist Branchenmanagement Lebensmittelsicherheit

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Netzwerkpartner, Produktexperte Verpackung