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BRC - Global Markets Programme for Manufacturers of Food Packaging

Referenz:300019

Das Global Markets Programm wurde entwickelt, um u.a.den Global Standard für Verpackung und Verpackungsmaterialien (Issue 5) zu ergänzen.

 

Da sich die Anforderungen des Global Standards weiterentwickeln, ist es wichtig, Produktsicherheits- und Qualitätsmanagementsysteme an Standorten zu fördern, an denen die volle Umsetzung des Standards wenig Sinn macht oder noch nicht möglich ist. Auch für Verpackungsfirmen, die ihr Managementsystem erst entwickeln, ist das Global Markets Programm gedacht. Das Schema ermöglicht Audits auf Grundniveau und auf mittlerer Ebene. Die Grund- und Mittelstufenanforderungen des Global Markets Programms verwenden die hohen Hygieneanforderungen des Standards, um eine eventuelle Zertifizierung zum vollen Standard möglich zu machen.

Das Programm:

  • ist mit dem GFSI Global Markets Programm in Einklang gebracht, so dass Kunden die erreichten Ebenen anerkannt bekommen können;
  • ist ein klar definiertes Audit- und Zertifizierungsverfahren, das gemäß den Anforderungen der Akkreditierung betrieben wird;
  • verwendet Auditoren, die die gleichen anspruchsvollen Kompetenzanforderungen erfüllen wie Auditoren, die für den BRC Global Standard zum Einsatz kommen;
  • ermöglicht es Unternehmen, Grund- und Mittelstufen zu erreichen, die via Internet im BRC Global Standards Directory gelistet sind und entsprechende Anerkennung bringen;
  • nutzt die Anforderungen basierend auf dem Global Standard für Verpackungs- und Verpackungsmaterialien, so dass die Grund- und Mittelstufe effektive Schritte zur vollständigen Zertifizierung liefern können, wenn dies von Kunden verlangt wird;
  • erfordert die Abwicklung von Korrekturmaßnahmen aufgrund von Nichtkonformitäten des Standards vor der Vergabe des Zertifikates, wodurch die Notwendigkeit der Kunden, Auditberichte zu verfolgen, reduziert wird.

 

Hinweis: Das Global Markets Programme steht auch für Global Standard Food zur Verfügung.

Der Standard legt die Anforderungen an die Herstellung von Verpackungen und Verpackungsmaterialien für Lebensmittel und Non-Food Anwendungen fest. Er gilt auch für:

  • vorgeschaltene Verfahren (z.B. Herstellung von Verpackungsmaterialien zur Weiterverarbeitung oder zum Druck);
  • Unternehmen, die Verpackungsmaterial lagern und ausliefern, wobei eine zusätzliche Produktverarbeitung oder Umverpackung erfolgt; es hat sich gezeigt, dass sie das gleiche Maß an Kontrolle wie eine endgültige / integrierte Verarbeitung erfordern;
  • Verpackungshersteller, die auch andere Verbrauchsgüter herstellen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen (z.B. Pappteller und Einweg-Plastik-Trinkbecher, Aluminiumfolie, Lebensmittel-Pergamentpapier, Frischhaltefolie und Einweg-Besteck). Diese Produkte können auch unter dem Globalen Standard für Konsumgüter auditiert werden, wenn der primäre Zweck der Fabrik die Herstellung von Konsumgütern und keine Verpackungsherstellung ist;
  • die Herstellung und Lieferung von anderen Materialien, die nicht oder halb verarbeitet sind (z.B. Beschichtungen und Klebstoffe), wenn dies auf einer Risikoanalyse beruht und zwischen den Beteiligten vereinbart wird.

 

Der Standard gilt nicht für Verpackungen oder Materialien, die keinerlei Verarbeitung an der geprüften Stelle durchlaufen oder Tätigkeiten im Zusammenhang mit Großhandel, Einfuhr, Verteilung oder Lagerung außerhalb der direkten Kontrolle des Unternehmens. Für diese Fälle wurde eine Reihe von BRC Global Standards entwickelt, in der die Anforderungen an die vielfältigen Aktivitäten in der Produktion, Verpackung, Lagerung und Verteilung von Lebensmitteln oder Konsumgütern festgelegt wurden.

Die Anforderungen auf der Grundstufe des Global Markets Programms sollen Unternehmen unterstützen, um Produktsicherheitsmaßnahmen und -prozesse zu entwickeln, die gemeinhin als Good Manufacturing Practice (GMP) bezeichnet werden. Die Anforderungen auf mittlerer Ebene basieren auf den grundlegenden Sicherheitsanforderungen und sollen den Standorten und ihren Kunden helfen, gesetzliche Anforderungen an Verpackungsmaterialien einzuhalten. Die Gesetzgebung für Lebensmittelkontaktmaterialien unterscheidet sich im Detail weltweit, erfordert im Allgemeinen von Unternehmen jedoch:

  • eine Gefahren- und Risikoanalyse (HARA/HACCP) oder eine risikobasierte Herangehensweise an das Management der Produktsicherheit durchzuführen;
  • eine Verarbeitungsumgebung, die sicherstellt, dass die Risiken der Produktkontamination minimiert werden;
  • die Rückverfolgbarkeit der produzierten Produkte zu gewährleisten;
  • sicherzustellen, dass die Mitarbeitern geschult werden und sich ihrer Verantwortung bewusst sind, um das Risiko einer Produktkontamination zu reduzieren;
  • ein Risikobewertungsprogramm für die Produktprüfung oder -analyse einzurichten und aufrechtzuerhalten;
  • die Kundenbeschwerden aufzunehmen und abzuarbeiten.

Quality Austria - Trainings, Zertifizierungs und Begutachtungs GmbH ist seit Februar 2006 beim BMDW nach der ÖNORM EN ISO/TS 17065 für Zertifizierungen auf der Grundlage des BRC akkreditiert und damit als österreichische Zertifizierungsstelle durch das British Retail Consortium BRC zugelassen.

 

ISO 9001, ISO 22000, FSSC 22000, BRC Packaging, IFS PACsecure, EN 15593, EN ISO 15378, FEFCO GMP

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Prokurist Branchenmanagement Lebensmittelsicherheit

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