26. März 2025

Neues Einwegpfandsystem in Österreich

Wie kommt das neue Pfandsystem bei den Österreicher*innen an?

Seit dem 1. Jänner 2025 gilt in Österreich ein Einwegpfand von 25 Cent auf Einweggetränkeflaschen aus Kunststoff und Getränkedosen 0,1 bis 3 Litern. Dieses Pfand wird beim Kauf erhoben und bei Rückgabe der leeren Verpackungen erstattet.

Warum das neue Pfandsystem?

  • Rohstoffverbrauch reduzieren: Durch Recycling können wertvolle Materialien wiederverwendet werden.
  • Umweltverschmutzung verringern: Weniger Verpackungen landen in der Natur, da sie durch das Pfandsystem gesammelt werden.
  • Kreislaufwirtschaft fördern: Das System unterstützt eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen und trägt zur Reduzierung von Abfällen bei.

Tipps und Tricks zur richtigen Entsorgung von Verpackungen in Österreich:

  • Kunststoffverpackungen: Seit Jänner 2023 werden in ganz Österreich alle Verpackungen aus Kunststoff, wie z.B. Joghurtbecher, Schnittkäseverpackungen, Kekspackungen oder Chipssackerl, in der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack gesammelt.
  • Metallverpackungen: In einigen Regionen Österreichs werden Metallverpackungen gemeinsam mit Kunststoffverpackungen in der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack gesammelt.
  • Glasverpackungen: Glasverpackungen sollten nach Weiß- und Buntglas getrennt und in die entsprechenden Glascontainer entsorgt werden.
  • Papierverpackungen: Saubere Papier- und Kartonverpackungen gehören in die Altpapiertonne oder den Altpapiercontainer.
  • Verpackungen vollständig entleeren und nicht zerdrücken: Um die Rückgabe zu erleichtern, sollten leere Verpackungen nicht zerdrückt und Etiketten nicht beschädigt werden.

Bildquelle: www.recycling-pfand.at

Wie funktioniert das Einwegpfand?

  • Pfandlogo und Barcode: Verpackungen, die dem Einwegpfand unterliegen, tragen ein österreichisches Pfandlogo und einen Barcode. Beide müssen bei der Rückgabe gut lesbar sein.
  • Rückgabe: Die Rückgabe der Verpackungen ist bei allen Verkaufsstellen möglich, die solche Produkte verkaufen. Aktuell sind knapp 1500 Produkte im EWP-System registriert, das entspricht rund 98 Prozent der jährlich in Verkehr gesetzten Menge. Österreichweit stehen den Konsument*innen über 11400 Rückgabestellen zur Verfügung, davon rund 6000 Rückgabeautomaten.
  • Übergangsfrist: Bis zum 31. Dezember 2025 dürfen noch Restbestände von Getränken ohne Pfandlogo verkauft werden, wenn sie vor dem 1. April 2025 abgefüllt wurden.

Bildquelle: www.recycling-pfand.at

Die Bevölkerung steht dem neuen Pfandsystem überwiegend positiv gegenüber

Die Bevölkerung zeigt bereits eine hohe Akzeptanz für das neue System: 82 % der Österreicher*innen unterstützen dessen Einführung. Besonders geschätzt wird der Umweltaspekt – 68 % sehen den größten Vorteil darin, dass weniger Flaschen und Dosen in der Natur landen. Zudem begrüßen 66 % die Möglichkeit, alte Getränkeverpackungen für neue Produkte wiederzuverwenden und die Materialien im Kreislauf zu halten. Rund 68 % der befragten Personen fühlen sich gut über das System informiert.

Bildquelle: www.recycling-pfand.at

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