Motivation und Nutzen

Organisationen aller Art sind zunehmend bestrebt, ihr Engagement im Bereich gesellschaftlicher Verantwortung und Nachhaltigkeit zu professionalisieren. Parallel dazu gibt es in der Gesetzgebung und in den gesellschaftspolitischen Entwicklungen wie auch bei den Bürgern vermehrtes Interesse an diesen Themen. Viele Organisationen leben bereits, zum Teil seit vielen Generationen, freiwillig eine Form gesellschaftlicher Verantwortung. Diese Tradition gilt es zu erhalten und zu fördern. Andere Organisationen stehen wiederum erst am Anfang. Das Wahrnehmen von Verantwortung wird als Aufgabe der Organisation angesehen, aktuelle Fragen zu erkennen und entsprechende ethische und humane Antworten darauf zu identifizieren.

Die ONR 192500 hilft Organisationen die entsprechenden Fragen und Antworten zu finden. Dabei handelt es sich um einen kontinuierlichen Prozess, der auf Folgendem basiert:

  • Freiwilligkeit
  • Dialog mit den internen und externen Interessens- und Anspruchsgruppen
  • Transparenz und Rechenschaftspflicht
  • ethische und moralische Prinzipien einer Gesellschaft
  • Rechtsstaatlichkeit und internationalen Verhaltensstandards
  • Prinzip der Nachhaltigkeit (Ökonomie, Gesellschaft/Soziales und Umwelt)
  • internationale Menschenrechten
  • Konzept einer lernenden Organisation.

Der Nachweis der erfolgreichen Umsetzung des CSR-Managementsystems kann dazu genutzt werden, Anspruchsgruppen die Gewissheit zu geben, dass eine Organisation ein über den gesetzlichen Mindestanforderungen liegendes Niveau erzielt. Zudem bietet es die Möglichkeit, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Die ISO 26000 dient als ergänzender Leitfaden. Das qualityaustria Zertifikat ist ein objektiver Leistungsnachweis und soll in erster Linie Vertrauen stiften.

Ziele
  • Erkennen der eigenen relevanten CSR-Handlungsfelder
  • CSR als Managementsystemansatz bzw. Einbindung in ein bestehendes Managementsystem (ISO 9001 oder ISO 14001 oder ISO 45001)
  • Dialog mit den internen und externen Anspruchsgruppen
  • Transparente Berichterstattung
Zielgruppe

Gesellschaftliche Verantwortung betrifft privatwirtschaftliche und öffentliche Unternehmen ebenso wie z. B. Behörden, Körperschaften, gemeinnützige Vereine, Nichtregierungsorganisationen und Konsumentenorganisationen.

Kriterien

Basierend auf einem Managementsystem ist es erforderlich,

  • den Verantwortungsbereich der gesellschaftlichen Verantwortung festzulegen,
  • die Bedürfnisse der Anspruchsgruppen zu erkennen,
  • die relevanten Handlungsfelder der Kernthemen zu identifizieren und diesbezügliche Schwerpunkte zu setzen.

Es ist notwendig, dass sich die Organisation über die Einhaltung von nationalen Rechtsvorschriften hinausgehend mit den folgenden Kernthemen auseinandersetzt:

  • Organisationsführung
  • Menschenrechte
  • Arbeitspraktiken
  • Umwelt
  • faire Betriebs- und Geschäftspraktiken
  • Konsumentenbelange
  • Einbindung und Entwicklung der Gemeinschaft
Andere relevante Normen

ISO 26000, eccos22®, ISO 9001, ISO 14001, ISO 45001, GRI Leitlinien

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Herr DI Axel Dick, MSc

Prokurist Business Development Umwelt und Energie, CSR

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