Automotive

VDA 6, Teil 2 (Verband der deutschen Automobilindustrie)

Motivation und Nutzen

Bereits 1997 hat ein Arbeitskreis der VDA Fachgruppe „Qualitätskontrolle in der Automobilindustrie“ auf Basis der DIN EN ISO 9001/9002, 9004-1/2 und unter Mitwirkung der ÖQS (als Gründerverein der Quality Austria) diesen Standard für Dienstleistungen im Umfeld der Automobilindustrie erarbeitet und als Teil des neuen deutschen Qualitätsstandards in der Automobilindustrie / Schriftenreihe 6 neu definiert.

20 Jahre nach der Einführung ist festzuhalten, dass die Bemühungen der deutschen Automobilindustrie damit einen weltweit einzigartigen Standard gesetzt haben. Damit wurde auch die Lücke zwischen Automobilhersteller und Endkunde geschlossen. Darüber hinaus ermöglicht die VDA 6.2 heute den Nachweis der Erfüllung der automotiven Anforderungen in Bereichen, in denen gegenwärtig keine Zertifizierung nach IATF 16949 möglich ist. Davon direkt betroffen sind z. B. Handelshäuser, Speditionen, Beratungsunternehmen und Wartungsfirmen.

Die Schrift VDA 6.2 ist grundsätzlich ein deutscher Automobilstandard, zu dem es weltweit keine Alternative gibt. Viele deutsche Automobilhersteller überprüfen auf dieser Basis z. B. die Qualitätsfähigkeit ihrer direkten Vertragspartner und Handelshäuser.

Auch hinsichtlich der Vorgaben der IATF 16949 Forderung, dass alle Lieferanten diese  spezifischen Anforderungen erfüllen müssen, bietet VDA 6.2 eine echte Alternative in der Nachweisführung an. Eine Zertifizierung nach VDA 6.2 stellt immer eine Ergänzung auf Grundlage der Zertifizierung nach ISO 9001 dar.

Ziele
  • Strategische Businessplanung und deren Umsetzung auf Basis konkreter Geschäftspläne
  • Optimierter Verbesserungsprozess
  • Abgesichertes Projektmanagement
  • Abgesicherte Dienstleistungsprozesse
  • Nachhaltige Optimierung der Kunden-Lieferantenbeziehung
  • Optimierung der Kundenzufriedenheit
Zielgruppe
  • Dienstleister im Umfeld der Automobilindustrie wie z. B. Spediteure, Händler, Engineering, Wartungsunternehmen, Berater.
Kriterien

Richtlinien der VDA 6, Teil 2

Die Schrift VDA 6.2 stellt einen technischen Standard dar. Wie bei allen VDA Standards handelt es sich um keine Norm. Sie wurde ursprünglich unter Berücksichtigung der Anforderungen aus der ISO 9001:1994 und ISO 9004:1994 erstellt.

In der aktuellen Ausgabe orientiert sich VDA 6.2, wie die IATF 16949, zur Gänze an der Struktur der ISO 9001. Die Forderungen der ISO 9001 wurden in VDA 6, Teil 2 inhaltlich voll übernommen. Die spezifischen Mehrforderungen sind in eigenen Kapiteln und Ergänzungen direkt nach der Struktur der ISO 9001 eingefügt.

Wesentliche Zusatzforderungen der VDA 6.2 gegenüber der ISO 9001 umfassen z. B.

  • Strategische, kurzfristige sowie mittel- und langfristige Businessplanung
  • Berücksichtigung möglicher Risiken
  • Höhere Anforderungen an Marketing und Vertrieb
  • Umgang mit beigestellten Produkten
  • Ermittlung der Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitern (Motivation)
Zulassung

Quality Austria – Trainings, Zertifizierungs und Begutachtungs GmbH ist beim VDA-QMC für die VDA 6.1 mit 12/1996, für VDA 6.2 mit 03/1999 und für VDA 6.4 mit 03/1999 zugelassen.

Quality Austria – Trainings, Zertifizierungs und Begutachtungs GmbH ist die als jeweils erste vom VDA zugelassene Zertifizierungsstelle Österreichs.

Andere relevante Normen

Diverse VDA Bände und die Vorgaben der Hersteller, ISO 9001, IATF 16949

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