Sicherheit (Safety)

GRL04: Austria Gütezeichen für Brandschutzmanagement

Akkreditierung

Die ÖQA Zertifizierungs-GmbH ist vom BMDW, auf Basis der ISO/IEC 17065, als Zertifizierungsstelle für Dienstleistungen (Ausnahme GRL 06 Arztpraxen) akkreditiert.

Die GRL10 Hauskrankenpflege und die GRL11 Hausbetreuer sind zur Erweiterung des Akkreditierungsumfangs eingereicht. Für die Zertifizierung und Verleihung der Austria Gütezeichen gelten die jeweilige Güterichtlinie und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Überblick

Der betriebliche Brandschutz hat es bis heute nicht geschafft, in die diversen Organisationen  und Betriebe mit einem Mindestmaß an Qualität einzuziehen. In vereinzelten Abteilungen wird zwar Brandschutz betrieben, er schafft es aber nicht, die gesamte Organisation zu prägen. Die Versäumnisse im betrieblichen Brandschutz führen unweigerlich in die Katastrophe. Dazu die neuesten Erkenntnisse der Risikoforschung: Etwa 99% der Fehlleistungen sind im menschlichen Versagen zu finden. Zweifellos besteht hier Handlungsbedarf, den betrieblichen Brandschutz zu optimieren. Die Einführung eines Brandschutzgütezeichens führt Unternehmen zu einem sicheren Betrieb hin, wobei hier nicht nur der Personenschutz, sondern auch der Sachwert- und Umweltschutz miteinbezogen wird. Brände beginnen immer ganz klein. In dieser Phase entscheidet sich meist, ob der Betrieb von einer Stunde auf die andere stillgelegt werden muss oder ob man weiterhin am Markt bestehen bleibt. Jede Organisation, die sicherstellen möchte, dass der Brandschutz jenen Stellenwert einnimmt, den er aus grundsätzlichen Überlegungen heraus bereits verdient, sollte das Gütezeichen führen. Für die Zertifizierung und Verleihung des Austria Gütezeichens werden die Güterichtlinie Brandschutzmanagementsystem und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen angewendet.

Dazu ein Beispiel: Vier Großbrände in Österreich haben in einem Zeitraum von ca. 18 Monaten einen Gesamtschaden von etwa 90 Mio. Euro verursacht. Dabei handelte es sich eindeutig um ein Versagen des betrieblichen Brandschutzes. Genau hier sind die Schwachstellen angesiedelt. Die Versäumnisse im betrieblichen Brandschutz führen demnach unweigerlich in die Katastrophe. Dazu die neuesten Erkenntnisse der Risikoforschung: etwa 99 % der Fehlleistungen sind im menschlichen Versagen zu finden. Zweifellos besteht hier Handlungsbedarf, den betrieblichen Brandschutz zu optimieren.

Ziele

Die Einführung eines Brandschutzgütezeichens führt Unternehmen hin zu einem sicheren Betrieb, wobei hier nicht nur der Personenschutz, sondern auch der Sachwert- und Umweltschutz miteinbezogen wird. Durch fachkompetente Beratung gemeinsam mit erprobten Managementtools gelingt es, die Brandsicherheit in Unternehmen und Organisationen drastisch zu erhöhen. Dabei werden nebenbei die Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit, eine Reduzierung der Betriebskosten und eine Steigerung der Rentabilität erreicht.

Zielgruppe

Jede Organisation, die sicherstellen möchte, dass der Brandschutz jenen Stellenwert einnimmt, den er aus grundsätzlichen Überlegungen heraus schon verdient, sollte das Gütezeichen führen. Insbesondere sind dies:

  • Beherbergungsbetriebe
  • Gaststätten, Szenelokale
  • Veranstaltungsstätten, Messe- und Ausstellungszentren
  • Theater, Kulturbauten, Öffentliche Bauwerke
  • Forschungs- und Versuchsanstalten, Universitäten, Schulen
  • Kranken- und Kuranstalten, Pflege- und Betreuungseinrichtungen
  • Wohnheime, Hochhäuser
  • Verkaufsstätten, Gewerbe- und Industriebetriebe
  • Großgaragen, Verkehrsanlagen und dazugehörige Bauwerke
  • Tunnelbauwerke, Seilbahnen, etc.
Nutzen

Der Nutzen besteht für jene Unternehmen und Organisationen (auch NGO´s), die sich erstens der Verantwortung in Bezug auf Brandsicherheit in Ihrem Unternehmen insgesamt bewusst sind, und die ein Brandschutzgütezeichen als Marktvorteil nutzen möchten. Des Weiteren könnte eventuell ein Bonus beim Versicherer eingefordert werden, wenn nachgewiesen werden kann, dass der Brandschutz auf hohem Niveau betrieben wird. Faktum: Eine Senkung des Risikos muss eine Reduzierung der Prämie nach sich ziehen. In vielen Betrieben kann es sich ohnehin Niemand leisten, einen Brand größeren Ausmaßes entstehen zu lassen. Brände beginnen immer ganz klein. In dieser Phase entscheidet sich meist, ob der Betrieb von einer Stunde auf die andere stillgelegt werden muss oder ob man weiterhin am Markt bestehen bleibt.

Exemplarisch einige Fragen, die Sie sich stellen sollten:

  • Woher wissen Sie, wenn Sie ein öffentliches Gebäude betreten, dass dieses Gebäude brandsicher ist?
  • Woher wissen Sie, wenn Sie ein Hotel betreten, dass alles Notwendige für den Brandschutz getan wurde?
  • Woher wissen Sie, wenn Ihr Kind ein Szenelokal besucht, dass alle Vorschriften eingehalten werden?
  • Woher wissen Sie, ob Ihr Zulieferer alles Notwendige unternommen hat, um einen Betriebsausfall durch Brand zu verhindern?
  • Wie stellen Sie fest, dass in Ihrem eigenen Betrieb alle Vorschriften und notwendigen Belange des Brandschutzes zur eigenen rechtlichen Absicherung eingehalten und aufrechterhalten werden?
Voraussetzungen

Die Erfüllung aller Anforderungen der Güterichtlinie während der gesamten Gültigkeit des Zertifikats.

Inhalte

Grundlage ist die Güterichtlinie GRL 04 „Brandschutzmanagement“. Schwerpunkte sind u. a.:

  • Brandschutzpolitik
  • Brandschutzplanung
  • Brandschutzmanagementprogramme
  • Lenkung der Dokumente
  • Notfallvorsorge und Notfallplanung
  • Überwachung und Messung
  • Aufzeichnungen
  • Kontinuierliche Verbesserung
  • Brandschutzmanagementsystem-Random-Audit
  • Quantitative Risikobewertung (Risk Matrix)

Mit dem weltweit tätigen Unternehmen Risk Experts aus Wien konnte ein Partner gewonnen werden, der die Sprache der Versicherer spricht und somit mit der international anerkannten Riskmatrix auch diese komplexe Materie in die Brandschutz-Gütezeichenrichtlinie der ÖQA einbringen konnte.

Eine systematische Risikoanalyse in Verbindung mit einer qualifizierten Risikobewertung liefert fundierte Informationen zum Risikoprofil, zum Risikogerechten Umgang mit Gefahren, sowie zum optimalen (und effektiven) Einsatz monetärer Ressourcen für Schadenverhütung und Risikomanagement.

Erst die Definition und Anwendung objektiver Beurteilungsmaßstäbe ermöglichen eine quantitative Beurteilung. Die resultierenden Informationen bilden häufig die Grundlage für unternehmerische oder strategische Entscheidungen.

Ablauf

Erstbegutachtung

  • Vorprüfung (Fragenkatalog)
  • Begutachtung vor Ort (gem. Güterichtlinie)
  • Prüf- und Überwachungsbericht
  • Zertifikat (Gültigkeitsdauer 3 Jahre)

Überwachungsbegutachtung

  • Nach 12 und 24 Monaten
  • Begutachtung vor Ort (gem. Güterichtlinie)
  • Prüf- und Überwachungsbericht

Verlängerungs-/Erneuerungsbegutachtung

  • Nach 3 Jahren
  • Umfang und Ablauf wie bei Erstbegutachtung
  • Prüf- und Überwachungsbericht
  • Zertifikat

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Herr Eckehard Bauer, MSc

Prokurist Business Development für Risiko- und Sicherheitsmanagement, Business Continuity, Verkehr

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