18. Dez 2014

Dr. med.univ. Günther Schreiber in den Senat der Wirtschaft berufen

Im Beisein hochkarätiger Vertreter der österreichischen Wirtschaft wurde Dr. med.univ. Günther Schreiber, Arzt für Allgemeinmedizin, Einzelunternehmer, Netzwerkpartner sowie Branchenkoordinator und Projektmanager im Gesundheitswesen der Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs- GmbH, für seine Verdienste in den Bereichen Beratung, Training und Zertifizierung von Qualitäts-Risikomanagement und Branchenstandards gewürdigt und als Senator in den Senat der Wirtschaft berufen.

Dr. med.univ. Günther Schreiber hat seit 20 Jahren an der Entwicklung von Qualitätsmanagementstemen und Lehrgängen im und für das Gesundheitswesen aktiv mitgewirkt und als Unternehmensberater, Autor, Trainer und Auditor nachhaltig das Bewusstsein der Akteure geprägt. Im Mittelpunkt seiner Mission steht immer der Patient/Bewohner und die Mitarbeiter der Organisationen. Er ist zutiefst davon überzeugt, dass eine alleinige Ausrichtung auf ökonomische Zwänge, das Wesentliche, nämlich die Qualität der Behandlung und Betreuung von Patienten/Bewohnern in den Hintergrund rückt und vergessen lässt.

Tradition und Brauchtum

Der diesjährige Jahresausklang des Senat der Wirtschaft stand ganz unter dem Motto Tradition und Brauchtum. Knapp 250 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft folgten der Einladung und feierten gemeinsam im Crowne Plaza Salzburg – The Pitter des Senators und Salzburger Hoteliers Georg Imlauer. Im Rahmen dieser Feier wurde die Urkunde verliehen.

„Wir wollen uns im Advent Zeit nehmen, um gemeinsam das Senats-Jahr Revue passieren zu lassen“, so Senats-Vorstand Hans Harrer, der weder Kosten noch Mühen gescheut hat, um seinen Mitgliedern einen ganz besonderes Fest zu bereiten. „Wir haben uns heuer ganz bewusst für eine alpenländische Weihnacht entschieden, weil es gerade in politisch und wirtschaftlich stürmischen Zeiten besonders wichtig ist, Erdung zu haben. Tradition ist also ein stark verbindendes Element, das gerade in diesen herausfordernden Zeiten Wurzeln gibt“, führte Harrer fort.

Vizekanzler a.D. und Senats-Präsident Dr. Erhard Busek bezeichnete den Begriff „Heimat“  in seiner Rede als über alle Grenzen verbindende Idee und warnte vor einer missbräuchlichen Verwendung. Heimat, so Busek, sei vor allem eines: Bindung. Damit zitierte er die verstorbene österreichische Regisseurin Karin Brandauer und fügte Aspekte wie Zugehörigkeit, Einbindung und Geborgenheit hinzu. Heimat dürfe nicht als Enge verstanden werden, sondern viel mehr als Tiefe: „Das Bekenntnis zur Heimat erfordert heutzutage vor allem auch ein universales Bekenntnis zu Europa. Ein Europa ohne Österreich und ein Österreich ohne Europa sind schwer denkbare Stellungen, die weder für Österreich noch für Europa Sinn geben!“

„Wir befinden uns in herausfordernden Zeiten, die das Beziehungssystem unserer Werte-Welt verändern. Tradition und Brauchtum sind ein stabiles Wertefundament, das es auch in Zukunft zu stärken gilt“, so der Salzburger Landtagsabgeordnete Mag. Hans Scharfetter. Menschen sehnen sich immer stärker nach Orientierung. Etwas, das sich der Senat der Wirtschaft ebenfalls zur Aufgabe gemacht und geht mit der Entwicklung beispielhafter Projekte voran. „Als Unternehmer ist es unsere soziale Verantwortung, auch tatsächlich etwas zu unternehmen“, sagte Hans Harrer. Im Jahresrückblick konnten sich die Gäste ein lebhaftes Bild der zahlreichen Projekte des Senats machen. Doch die Arbeit sei noch nicht getan. Für 2015 sind die Hauptziele einerseits eine europaweite Expansion des Senat der Wirtschaft, um so eine Business Bridge für seine Mitglieder zu schaffen, andererseits eine Vertiefung durch die Aktivitäten des Jungen Senat, der bereits seit 2013 aktiv Projekte in der jungen Wirtschaft vorantreibt. In der geplanten Senats-Akademie wird der Senat sein Know-How nachhaltig an Führungskräfte weitergeben und so multiplizieren.

Über den Senat der Wirtschaft:

Der Senat der Wirtschaft setzt sich aus Persönlichkeiten der Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, die sich ihrer Verantwortung gegenüber Staat und Gesellschaft besonders bewusst sind. Sie sind Botschafter des Senates und tragen durch ihre Mitgliedschaft gemeinsam dazu bei, die Ziele des Senates im Dialog mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien umzusetzen. Der Senat der Wirtschaft lässt damit den traditionellen Gedanken der Senate in der Antike wieder aufleben. Ein ausgewogener Kreis von Freunden unabhängigen Geistes folgte dem Gemeinwohl, anstatt allein partikularen Interessen. Die ethischen Grundsätze des Senates sollen Grundlage und Leitlinie für das wirtschaftliche Handeln der Mitglieder des Senates sein. Fairness und Partnerschaft im Wirtschaftsleben, soziale Kompetenz von Unternehmern und Führungskräften prägen die Arbeit des Senates. Der Senat der Wirtschaft Österreich (Senat) ist Teil des Global Economic Networks (GEN).

Ansprechpartner Gesundheit, Soziales und Gesundheitstourismus

Netzwerkpartner*in

Herr Dr.med.univ. Günther Schreiber

Netzwerkpartner, Projektmanagement und Koordination Branche Gesundheitswesen

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