24. Feb 2014

Investitionen in die Ausbildung zum Energiebeauftragten, die sich nachhaltig lohnen

Die Quality Austria - Trainings, Zertifizierungs und Begutachtung GmbH bietet nun bereits im dritten Jahr die Ausbildung und Prüfung zum Energiebeauftragten an.

Zentraler Bestandteil dieser praxisorientierten Ausbildung ist die Projektarbeit, in der die Teilnehmer nicht nur das Erlernte unmittelbar für das Unternehmen umsetzen müssen, sondern auch in der Abschlussprüfung vorstellen und verteidigen müssen.

„Im Sinne Lass es mich tun und ich verstehe es, werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihren fachlichen und methodischen Kompetenzen weiterentwickelt. Die Projektarbeit stellt einen zusätzlichen Mehrwert für die Unternehmen dar, weil hier Planungs- und Entscheidungsgrundlagen erarbeitet werden“, betont Konrad Scheiber, Geschäftsführer der Quality Austria. Dieser Mehrwert wird von den Kunden auch bestätigt. Intelligente Unternehmen brauchen kein Energieeffizienzgesetz, sie brauchen nur die Kompetenz im Unternehmen.

 

Projekte, die sich rechnen

Martin Nußbaumer, qualityaustria Netzwerkpartner und Koordinator der Lehrgangsreihe Energiemanagement bringt den mehrfachen Nutzen mit Fakten auf den Punkt: „Es wurden bereits 23 Projekt abgeschlossen. Die kumulierte Energieeinsparung durch die Projektarbeiten beträgt 22,3 Mio KWh/a oder 4.600 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr, die kumulierten finanziellen Einsparungen liegen bei 1,9 Mio Euro pro Jahr. „Das Investment in die Ausbildung rechnet sich unmittelbar in hohem Maße; der Mittelwert der möglichen Einsparung beträgt € 85.000,-, die Kosten pro Person betragen € 2.530,-- inkl. Prüfung. Der Lehrgang entfaltet einen Hebel mit dem Faktor 34.

 

Teilnehmer kommen aus verschiedenen Branchen

Die Teilnehmer kommen von Firmen aus den unterschiedlichen Branchen: Abfallentsorgung, Aluminiumgiesserei und Metallverarbeitung, Elektroindustrie, Energieversorgung, Getränkeabfüller, Kristallartikel, Leuchtmittelherstellung, Lüftungsbau, Büro- und Lagerbetrieb, Maschinenbau, Spanplattenherstellung, Textilreinigung, Verpackungsindustrie, Zellstoff und Ziegelindustrie.

 

Die Lehrgangsreihe umfasst zwei zentrale Module zu je 2 Tagen

Das Modul Energiemanagement umfasst inhaltlich die Anforderungen der ISO 50001 und arbeitet die Unterschiede zur ISO 14001 heraus. Die Trainer gehen ebenso auf gesetzliche Grundlagen ein und stellen den Aufbau, die Umsetzung und die Weiterentwicklung von Energiemanagementsystemen dar. Dabei spielt der Energieplanungsprozess ebenso eine zentrale Rolle wie die Erarbeitung und Darstellung von energierelevante Informationen und Daten inklusive von Bewertungsmöglichkeiten dieser Daten. Mit der Einführung in technische Grundlagen und der Vorbereitung der Projektarbeit schließt das erste Modul.

Im zweiten Modul Energietechnik werden die technischen Grundlagen weiter vertieft. Dabei stehen energietechnische Maßnahmen in der Praxis, Fragen der Energieeffizienz und der Stand der Technik im Mittelpunkt. Typische Einsparpotentiale werden aus der Praxiserfahrung aufgezeigt. Die Interpretation von Messergebnissen wird ebenso diskutiert wie Wirtschaftlichkeitsberechnungen.

Der nächste Lehrgang startet am 9.9.2014 im qualityaustria Trainingszentrum Wien. Hier finden Sie weitere Informationen.

Autor

Martin Nußbaumer
Netzwerkpartner, Produktmanagement Trainings Umweltmanagement
Quality Austria
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