02. Jun 2022

Dos & Don'ts

Worauf Sie bei der Wahl von Aus- und Weiter­bildungs­instituten achten sollten

Ausbildung ist nicht gleich Ausbildung. In der Fülle an Trainings- und Personenzertifizierungsanbieter*innen in den unterschiedlichsten Branchen ist es nicht immer einfach, den Überblick zu behalten – geschweige denn eine Entscheidung zu treffen, welches Angebot am besten zu den eigenen Anforderungen passt.

Worauf sollten Sie bei der Wahl von Aus- und Weiterbildungsinstituten unbedingt achten? Welche Kriterien sind „must-haves“? Wobei handelt es sich wiederum um „No-Go’s“? 

Wir haben eine kurze, kompakte Entscheidungshilfe für Sie erstellt!

Trainer*innen-Kompetenz:

Eine Ausbildung steht und fällt mit der Trainer*innen-Kompetenz! Überprüfen Sie, dass die Trainer*innen umfassende Praxiserfahrung und ein fundiertes Wissen zum Trainings-Thema mitbringen. Stellen Sie sicher, dass diese nicht eine Einzelmeinung vertreten, sondern die Inhalte einer Qualitätsprüfung unterzogen werden. Bei der beruflichen Weiterbildung geht es um Anwendungswissen - reine Theoretiker*innen als Trainer*innen können Ihnen die erforderliche Problemlösungskompetenz nicht vermitteln.

Relevanz der Abschlüsse:

Hochwertige Abschlüsse werden oft durch Akkreditierungsverfahren überprüft. Dies gilt im Hochschulbereich, wie auch in der beruflichen Weiterbildung. Hat ein Weiterbildungsinstitut seine Programme nach ISO 17024 akkreditiert, stellt dies ein Höchstmaß an Qualität, Objektivität und Unparteilichkeit bei der Durchführung von Prüfungen sicher.  Akkreditierte Zertifikate gelten als Türöffner über die heimischen Landesgrenzen hinweg und erhöhen somit auch die Jobchancen auf dem internationalen Markt erheblich. Quality Austria ist als nationale Repräsentantin der European Organization for Quality (EOQ) zudem berechtigt, auch die international geschätzten EOQ Zertifikate ausstellen zu lassen.

Mix an Themen- und Methodenvielfalt:

In der Pandemie haben wir einen regelrechten Boom an virtuellen Kommunikations- und Lernmethoden erfahren – ein Trend, der gekommen ist, um zu bleiben. Achten Sie bei Ihrer Wahl somit auf Flexibilität bei der Trainingsgestaltung, z. B. ein Mix aus Präsenzseminaren, e-Learnings oder Blended Learnings. Ob eintägiges Seminar oder mehrtägige Lehrgangsreihe: aktiv geht immer vor passiv, genauso sollte je nach Schwerpunktthema auf unterschiedliche Fach- und praxiserprobte Expert*innen zurückgegriffen werden.

Immer am Ball bleiben:

Während die Ansprüche an das Wissen bzw. die Kompetenzen von Mitarbeiter*innen steigen, sinkt in der wachsenden Fülle an Informationen gleichzeitig die Halbwertszeit von Wissen. Dadurch erhält permanentes Weiterlernen einen neuen Stellenwert und Aus- und Weiterbildungsinstitute, die ihre Trainings laufend Überarbeitungen unterziehen, können noch treffsicherer auf eine entsprechende Kompetenzaktualisierung der Teilnehmenden abzielen.

Nur „altbewährte“ Theorie:

Auch wenn manche Themen „Dauerbrenner“ sind, sollten Inhalte laufend überprüft und auf Aktualität geprüft bzw. angepasst werden. Ein Trainingsdesign sollte so ausgerichtet sein, dass das Erlernte schnellstmöglich nutzenstiftend in den Alltag der Teilnehmenden eingebaut werden kann. Wird in einem Kurs etwa nur aus rein wissenschaftlicher Perspektive ein Themenfeld bearbeitet, hat dies bestimmt nicht den gleichen langfristigen Lerneffekt wie das gemeinsame Erarbeiten praktischer Use Cases aus dem betrieblichen und aktuellen Umfeld.

Ausbildungen ausschließlich im Schnellsiedeverfahren:

Auch wenn manche „Kompakt-Kurse“ oder Webinare durchaus geeignet sind, einen ersten Einblick in ein Fachgebiet zu vermitteln bzw. überblicksweise zu einem Thema zu informieren, sollte man sich nicht nur ausschließlich davon leiten lassen. Bei komplexen Themengebieten macht es durchaus Sinn auf mehrtägige Angebote – bei denen womöglich zwischen den einzelnen Modulen Zeit verfließt – zu setzen, anstelle ausschließlich auf eine kurze Ausbildungsdauer bzw. schnellen Abschluss zu legen.

Förderungen außen vor lassen:

Viele Bildungsanbieter*innen erfüllen gewisse Qualitätsanforderungen, damit ihre Kurse förderbar sind – und die Teilnehmenden somit von Ersparnissen profitieren. Ob ein Betrieb diese Anforderungen erfüllt, erkennt man u. a. daran, ob dieser über ein Ö-Cert verfügt. Eine entsprechende Ö-Cert Listung bedeutet das neben dem Qualitätsnachweis vor allem ein einfacher Zugang zu bundeslandspezifischen Förderungen gegeben ist – und das österreichweit.

Kostenfreies Webinar am 13. September 2022 (15:30 Uhr)
>> Welche Ausbildung ist die Richtige für mich?

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