20. Nov 2020

Was tun, wenn es ernst wird?

Krisenbewältigung in puncto Lebensmittel­sicherheit

Lebensmittelbedingte Krisen sind nicht neu, aber immer ein gefundenes Fressen für die Medien. Krisen treten in der Regel unverhofft, ungewollt und überraschend auf – sie sind dadurch charakterisiert, dass sie einen Höhepunkt haben und betroffene Unternehmen einem massiven Entscheidungs- und Aktionsdruck ausgesetzt sind.

Leider bleiben sie auch meist lange nach ihrem Ausbruch noch in unseren Köpfen: BSE, Melamin, Gammelfleisch, Listerien, EHEC oder der legendäre Pferdefleischskandal – allen gemeinsam ist, dass wir uns noch gut an diese Skandale erinnern können.

In einer Krise ist erfahrungsgemäß nichts so wie es war; die Folgen sind meist langfristig zu spüren und können sogar die Existenz eines Unternehmens gefährden. Allen Krisensituationen gemeinsam ist, dass nicht nur Ressourcen gebunden werden, sondern dass sie eine wirtschaftliche und für die betroffenen Mitarbeiter massive emotionale Belastung darstellen. Die Ursachen sind hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die vorgesehenen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr nicht ausreichend wirksam sind oder aber Gefahren im Vorfeld nicht als solche erkannt werden.

Krisenmanagement ist folglich weit mehr als nur das aktive Managen einer Krise. Es besteht aus den Säulen Krisenprävention und Krisenbewältigung. Während die Krisenprävention darauf ausgerichtet ist, potenzielle Gefahren, die zu Krisen führen könnten, zu erkennen und zu lenken, ist es Ziel der Krisenbewältigung, möglichst frühzeitig und effizient den Gesamtschaden, sowohl wirtschaftlicher Natur als auch in Hinblick auf das Image des Unternehmens gering zu halten, den Gesundheitsschutz zu gewährleisten und die Krise rasch in den Griff zu bekommen. Der richtige Umgang mit Behörden und Medien ist genauso unerlässlich wie eine regelmäßige Schulung des Krisenstabs, um dabei erfolgreich zu agieren.

Eine gute Vorbereitung auf einen möglichen Krisenfall ist erforderlich, um Fehler im Ernstfall bestmöglich zu vermeiden und den Verlauf einer Krise – soweit möglich – positiv zu beeinflussen. Eine Krise generiert immer einen massiven Entscheidungs- und Handlungsdruck auf die agierenden Personen – entscheidend sind die ersten Stunden!

Im Notfall auf alle Fälle vorbereitet sein

Die Quality Austria bietet Ihnen im Rahmen von öffentlichen Trainings im Bereich Lebensmittelsicherheit, wie z. B. der Lehrgangsreihe „Hygienemanagement und Qualitätsmanagement für Lebensmittelsicherheit“, dem Seminar „Der IFS-Beauftragte – Lebensmittelsicherheitsmanagement kompakt“ oder „Personalhygiene schulen und umsetzen“ hilfreiche Inputs zu branchenrelevanten Aspekten. Darüber hinaus liefern unsere maßgeschneiderten Inhousetrainings Unterstützung, Ihr Krisenmanagementkonzept zu optimieren und die Resilienz Ihres Unternehmens zu erhöhen. Anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis werden Themen wie Risikobewertung, Erstellung von Krisenplänen, Krisenkommunikation, Produktrückruf, Rechtsfragen im Krisenmanagement und Lerneffekte aus der Krise behandelt.

Nutzen Sie darüber hinaus die Chance, das Team des Krisenstabs Ihres Unternehmens in einem moderierten Workshop anhand eines Fallbeispiels mit unterschiedlichen Eskalationsstufen für den Ernstfall vorzubereiten und sammeln Sie praktische Erkenntnisse, damit Ihnen die Erfahrung frei nach Murphy‘s Law („Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen“) erspart bleibt. Darüber hinaus kann der Workshop z. B. auch als Nachweis der Erfüllung der Anforderungen des IFS oder ev. vorhandener Kundenanforderungen herangezogen werden.

Krise – Testen Sie den Ernstfall

Eine gute Vorbereitung auf einen möglichen Krisenfall ist erforderlich, um Fehler im Ernstfall bestmöglich zu vermeiden und den Verlauf einer Krise positiv zu beeinflussen. Eine Krise generiert immer einen massiven Entscheidungsdruck auf die agierenden Personen und kann den wirtschaftlichen Erfolg sowie das Image eines Unternehmens nachhaltig schädigen. Entscheidend sind die ersten Stunden nach Bekanntwerden eines Vorfalls.

Nutzen Sie daher die Chance, das Team des Krisenstabs Ihres Unternehmens in einem moderierten Workshop an Hand eines Fallbeispiels mit unterschiedlichen Eskalationsstufen für den Ernstfall vorzubereiten.

Sammeln Sie praktische Erkenntnisse, damit Ihnen die Erfahrung frei nach Murphy‘s Gesetz erspart bleibt. Darüber hinaus kann der Workshop z. B. auch als Nachweis der Erfüllung der Anforderungen des IFS oder eventuell vorhandener Kundenanforderungen herangezogen werden.

"Workshop Krise – Testen Sie den Ernstfall"
Dauer: 1 – 2 Tage, je nach Bedarf

Zum Workshop  

Krisenmanagement und Krisenkommunikation in der betrieblichen Praxis

Krisen treten immer unverhofft und überraschend auf, daher ist es umso wichtiger, sich bereits im Vorfeld auf den Ernstfall vorzubereiten, um in einer Krisensituation richtig reagieren zu können. Der richtige Umgang mit Behörden und Medien ist unerlässlich, um erfolgreich zu agieren. Im Rahmen eines individuellen Trainingsplans sollen verantwortliche Mitarbeiter im Umgang mit Medien geschult und beim Aufbau eines vorausschauenden Krisenmanagements unterstützt werden.

Anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis werden Themen wie Risikobewertung, Erstellung von Krisenplänen, Krisenkommunikation, Produktrückruf, Rechtsfragen im Krisenmanagement und Lerneffekte aus der Krise behandelt.

Inhousetraining "Krisenmanagement und Krisenkommunikation in der betrieblichen Praxis"
Dauer: 1– 2 Tage, je nach Bedarf

Zum Workshop  

Bei Bedarf ist auch eine Kombination beider Inhouse-Varianten vorstellbar (Dauer in diesem Fall: mindestens 2 Tage)

>> Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

Autorin

Netzwerkpartner*in

Frau Mag. Elisabeth Voltmer

Netzwerkpartnerin, Produktexpertin Trainings Lebensmittelsicherheit

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