10. Juli 2020

Managementsysteme für die Kreislaufwirtschaft

Aus der Linie wird ein Kreis

Herkömmliche Managementsysteme sind für linear aufgebaute Unternehmen entwickelt worden. Damit stehen sie teilweise im Widerspruch zu den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft. EPEA Switzerland und Werner & Mertz arbeiten daran, beide Ansätze in Einklang zu bringen.

Managementsysteme dienen dazu, Firmen Strukturen zu verleihen und somit Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten. Dies gilt auch für Umweltmanagementsysteme, die zum Beispiel gemäss der Norm ISO 14001 zertifiziert werden. Diese setzen zwar bereits mit der Lebenswegbetrachtung und möglichen Chancen und Risiken einen Schwerpunkt auf Umweltaspekte. Sie beziehen sich aber immer noch auf linear aufgebaute Unternehmen und entsprechen somit nicht den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft, wie zum Beispiel Cradle-to-Cradle. Dies wollen Werner & Mertz, deutsches Familienunternehmen, das vor allem durch seine Marke „Frosch“ für Wasch-, Pflege- und Reinigungsmittel bekannt ist, und EPEA Switzerland, akkreditierter Gutachter für die Cradle-to-Cradle Certified- und Material Health Certificate-Zertifizierungen, ändern. Sie wollen Managementsysteme für kreislauforientierte Firmen entwickeln.

Einen entscheidenden Schritt geht dabei die von Werner & Mertz eingeführte Marke „green care PROFESSIONAL“ für professionelle Reinigungsmittel. Hierbei sind die Grundsätze eines Managementsystems, Prozesse richtig umzusetzen, mit den Grundsätzen von Cradle-to-Cradle, die richtigen Prozesse umzusetzen, in einem Leitbild vereint worden, nach welchem die richtigen Prozesse richtig umgesetzt werden sollen. Dieser Ansatz wird von Werner & Mertz bereits bei der Frosch- und der green care PROFESSIONAL-Produktlinie verfolgt.

Maßnahmenpaket der EU für eine nachhaltigere Wirtschaft

Einen weiteren Erfolg auf dem Weg, lineare Managementsysteme mit der Kreislaufwirtschaft zu verbinden, hat EPEA Switzerland Ende 2019 erreicht. So wurde mit der Zertifizierungsgesellschaft Quality Austria eine Kooperation vereinbart, durch welche Umweltmanagement- und Kreislaufwirtschaftssysteme weiter zusammenrücken sollen. Und nun wollen EPEA Switzerland und Quality Austria auch das Potenzial nutzen, welches durch den sogenannten Green Deal der Europäischen Union entsteht. Dabei handelt es sich um ein Massnahmenpaket, durch welches die Wirtschaft der EU nachhaltiger werden soll.

Bei Werner & Mertz wird dieses Denken bereits gelebt. Denn nur eine Firma, die in all ihren Prozessen die Nachhaltigkeit ins Zentrum rückt, kann auch glaubhaft ein ökologisches Produkt vermarkten, meint Reinhard Schneider, CEO von Werner & Mertz.

Autor

Portraitfoto Albin KälinAlbin Kälin

CEO EPEA Switzerland GmbH

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